Hans-Furler-Gymnasium Oberkirch

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Home-Office (III)

Home-Office (III)

Arbeiten im Home-Office Noch vor einigen Monaten hätte niemand daran geglaubt, mal die Schule nicht betreten zu dürfen. Doch durch die Corona-Krise ist jetzt jeder Schüler und jede Schülerin dazu gezwungen, im Home-Office die Arbeitsaufträge der Woche zu bearbeiten. Aber wie geht das eigentlich? Kann man zuhause genauso viel und effektiv arbeiten, wie in der Schule? Egal, welche Strategie man zum Erarbeiten der Aufgaben hat, man muss sie machen. Durch die sozialen Medien kann man immer in Kontakt der Lehrer und Lehrerinnen bleiben und auch Fragen stellen. Auch das Erhalten der Aufgaben ist kein Problem des heutigen Zeitalters. Mit dem Untis Messenger und der HFG-Cloud werden die Aufgaben meist doppelt gesendet, um sicher zu gehen, dass wirklich alle die Aufgaben bekommen haben.

In einem Interview beantwortet eine Schülerin der 8.Klasse folgende Fragen:

Wie funktioniert das Zusenden der Aufgaben?
Eigentlich funktioniert das Erhalten der Aufgaben sehr gut. Teilweise sind Netzwerke überlastet, weswegen auch Aufgaben über den Messenger weitergeschickt werden.

Wie wird überprüft, ob alle Schülerinnen und Schüler die Aufgaben machen?
Manchmal werden Kontrollen, also Zusenden der eigenen Lösungen, verlangt. Auch durch gestellte Fragen ist eigentlich deutlich, ob Schüler und Schülerinnen die Aufgaben ernst nehmen und machen.

Wie kommst du mit den Aufgaben zurecht?
Ich komme mittlerweile gut mit den Aufgaben zurecht. Anfangs musste ich noch ein bisschen ausprobieren, welche Strategie gut ist, um jeden Tag etwas zu machen, aber nach einiger Zeit habe ich Struktur in die Aufgaben gebracht. Am vorherigen Tag überlege ich mir schon, welche Aufgaben ich mache. Meist bearbeite ich die, die ich an die Lehrer schicken muss, zuerst. Manchmal sind auch Aufgaben bis zum Mittwoch auf, diese haben dann natürlich auch Priorität.

Kennst du noch andere Strategien zum Bearbeiten der Aufgaben?
Ja, es gibt auch Schüler und Schülerinnen, die nach dem Stundenplan arbeiten. Selbstverständlich kein muss, aber das hat den Vorteil, sich nicht überlegen zu müssen, welches Fach man bearbeitet, sondern man macht alle Fächer, die man auch so gehabt hätte. Andere hingegen machen gleich alle Aufgaben an einem Tag oder nur an zwei Tagen. Das finde ich persönlich, aber nicht so schlau, weil, wenn man sich die Fächer aufteilt, dann lernt man viel konzentrierter und auch besser. Auch während der Schulzeit hätte man sich durch den Unterricht meist mindestens zweimal pro Woche mit dem Fach beschäftigt. Dazu kommen dann noch Hausaufgaben. Jeder hat seine Vor- und Nachteile bei seiner Strategie des Bearbeitens.

Wann machst du die Aufgaben?
Ich mache sie morgens und mittags, teilweise auch abends, sodass ich am Tag meine „Tagesziele“ erreicht habe.

Wie findest du den Fernunterricht?
Der Fernunterricht ist nicht wirklich Unterricht, weil man sich alles selbst erarbeiten muss. Die Schule fehlt mir auf jeden Fall. Das soziale Umfeld fehlt zu Hause, da man sich nicht über die Aufgaben unterhalten und auch nicht persönliche Fragen stellen kann. Auch das Diskutieren in der Klasse ist unersetzlich. Der Fernunterricht kann auf keinen Fall den ganzen regulären Unterricht ersetzten.

Wie hoffst du, dass es weitergeht?
Wie schon gesagt, hoffe ich, dass die Schule bald wieder weitergeht und sich alles wieder ein bisschen normalisiert. Erst durch diese schwere Zeit, merke ich selbst, wie selbstverständlich Schule eigentlich ist und wie sehr etwas fehlt, wenn man sie nicht betreten darf. Nach der Corona-Krise werden wir wohl alle die Schule mehr zu schätzen wissen.

Fragen, Text, Foto: Emilia B.

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