Hans-Furler-Gymnasium Oberkirch

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127 Anmeldungen - 5 Klassen genehmigt!

Artikel vom: 25.04.2014


 

127 Anmeldungen - 5 Klassen 5 werden am HFG eingerichtet

Noch nie wurden so viele Schülerinnen und Schüler für die Klasse 5 am Hans-Furler-Gymnasium in Oberkirch angemeldet. Der bisheriger Rekord aus dem Jahr 2010/11 (121 Anmeldungen) wurde übertroffen. Zum ersten Mal in seiner 135jährigen Geschichte kann das Oberkircher Gymnasium damit auf der Eingangsstufe 5 Parallelklassen einrichten. Das Regierungspräsdium gab hierfür grünes Licht. Das bedeutet, dass kein Klassenausgleich mit anderen Gymnasien stattfindet und kein Schüler abgewiesen werden muss.

Die neuen Sextaner kommen aus dem gesamten Einzugsbereich des Schulberatungsraums "Renchtal - Appenweier". Die Übergangsquote für die Oberkircher Grundschulen hat sich leicht erhöht. Hauptgrund für die hohe Anmeldung ist der starker Zulauf aus dem vorderen Renchtal, insbesondere aus der Gemeinde Appenweier.

 

Bericht der ARZ vom 26. April 2014 

 

HFG auf Rekordkurs

So viele Fünftklässler wie noch nie verzeichnet das Hans-Furler-Gymnasium im kommenden Schuljahr. Auch an der Realschule ist die Zahl der Anmeldungen wieder gestiegen. Die August-Ganther-Schule hingegen muss einen Schülerrückgang hinnehmen. Das Hans-Furler-Gymnasium vermeldet einen Rekord: 127 Fünftklässler werden zum neuen Schuljahr erwartet, so viele wie noch nie in der 135-jährigen Geschichte des Oberkircher Gymnasiums.

»Wir sind durch die Profilierung zu einer attraktiven Alternative über das Renchtal hinaus geworden«, begründet Schulleiter Peter Bechtold den Zuwachs. In den Anmeldungen sieht er »eine Anerkennung für die Arbeit der Kollegen und Betreuer«.

Möglich gemacht haben den Rekord neben einem recht zahlenstarken Viertklässlerjahrgang und der Wahlfreiheit der Eltern auch Zugänge aus Appenweier. Hatten sich im Vorjahr noch fünf Schüler aus der Nachbargemeinde, die traditionell stärker Richtung Offenburg blickt, angemeldet, so sind es in diesem Jahr 18. »Früher kamen die Appenweierer noch nicht einmal zum Tag der offenen Tür«, erinnert sich der stellvertretende Schulleiter Volker Wacker. Nun werde die Klasse 5a komplett mit Kindern aus Appenweier, Urloffen, Nesselried und Renchen belegt. Die Schule macht sich vermehrt für einen besseren Ausbau der Nahverkehrsverbindungen von Urloffen und Renchen nach Oberkirch stark. Das HFG hat damit laut Wacker zum ersten Mal mehr Anmeldungen verzeichnet als die Realschule Oberkirch, die auf rund 120 Schüler kommt.

Der Konrektotr der RSO Werner Franz ist damit »sehr zufrieden« und zuversichtlich, ebenfalls fünf Klassen zu erreichen; gegenüber 2013 hat sich die RSO stabilisiert und befindet sich im Plus. Stärkere Konkurrenz durch die neue Gemeinschaftsschule in Appenweier habe man nicht gespürt. Der landesweite Trend, dass sich immer weniger Fünftklässler für die Werkrealschule entscheiden, macht sich nun auch in Oberkirch bemerkbar.

Die August-Ganther-Schule verzeichnet einen Rückgang von 41 Anmeldungen im Vorjahr auf nun 26. Er betrifft weniger die Ganztagsklassen als die Regelklasse in Nußbach, wie Rektorin Ursula Erdrich bestätigt. Zahlen, die eine Erklärung möglich machen, liegen ihr noch nicht vor. Die Folge: Die gemeinsame Klasse wird in Oberkirch unterrichtet, in der Außenstelle gibt es im Schuljahr 2014/15 keine Fünftklässler. Keine Klasse in Nußbach Die Werkrealschule Oppenau konnte ihre Zahlen konstant halten. 23 Schüler besuchen dort ab September die fünfte Klasse. Erfüllt sich der Wunsch von Stadtverwaltung und Schule, können sich dort ein Jahr später die ersten Gemeinschaftsschüler anmelden. Die vorliegenden Zahlen stimmen Rektor Claus Haberer optimistisch, »die geforderte Schülerzahl zu erreichen und als Gemeinschaftsschule erfolgreich zu sein«. Das Staatliche Schulamt habe die Schule bei der Antragstellung beraten und stark unterstützt. Haberer ist zuversichtlich, dass der Antrag von den Behörden positiv beschieden werde.

Text: Patric König, ARZ/Foto: HFG

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