Parisfahrt

Drei Tage Paris, hochsommerliche Temperaturen und jede Menge neue Eindrücke: Die Schülerinnen und Schüler der bilingualen 8. Klasse des Hans-Furler-Gymnasiums erlebten die französische Hauptstadt von ihrer vielfältigsten Seite. Zwischen historischen Schauplätzen, moderner Kunst und lebendigem Großstadtflair bot die Reise zahlreiche Gelegenheiten, die im Unterricht erworbenen Sprach- und Kulturkenntnisse direkt vor Ort anzuwenden. Ob beim Erkunden der Stadt, bei Begegnungen mit Menschen oder beim gemeinsamen Unterwegssein – die Parisfahrt war für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung. Mit vielen Erinnerungen, neuen Perspektiven und mancher überraschenden Entdeckung kehrte die Gruppe schließlich nach Oberkirch zurück.

06 / 2026

Parisfahrt

Parisfahrt des bilingualen Zuges

Bericht von Eva Kemp, begleitende Lehrerin

Bei allerwärmstem Sommerwetter haben die 8er Bili ihre Parisfahrt angetreten. Der Zug war noch halbwegs gut klimatisiert, aber danach half nur noch: viel Wasser trinken ….. jeder verfügbare Trinkbrunnen der Stadt, an dem wir vorbeikamen, wurde getestet . . . Gerade rechtzeitig für uns war die Kunstinstallation von JR am Pont Neuf in Paris repariert und eröffnet, daher begaben wir uns nach dem Besuch der Katakomben und des Friedhofs Montparnasse direkt in die Höhle über der Brücke. Ein einzigartiges Erlebnis, zumal diese Kunst nicht lange zu erleben ist. Abends erzählte uns die Freiwillige von Aktion Sühnezeichen von ihrer Arbeit im Foyer, die ihr ein spannendes Jahr in Paris und gute Perspektiven für ein Studium ermöglicht. Am zweiten Tag ging es gemäß des Unterrichts in Geschichte zum Schloss von Versailles, dem Symbol des europäischen Absolutismus, den Ludwig der 14. prägte.

Nachmittags am Arc de Triomphe erlebten wir Erinnerungskultur live: am 18 Juni wird zu Ehren des Aufrufs zum Widerstand gegen die nazideutsche Besatzung von Charles de Gaulle 1940 eine kleine Parade abgehalten. Abends ging es an und auf den Eiffelturm, der einen phantastischen Blick über die Stadt bietet. Am letzten Tag erkundeten wir weitere Stadtviertel mit Montmartre und dem Marais, dem ehemaligen Judenviertel und einem der ältesten Stadtteile von Paris überhaupt. Unterwegs stärkten wir uns mit Früchten à la Cédric Grolet und Falafel. Zum Schluss besuchten wir die Conciergerie. Das alte Schloss war herrlich kühl und man konnte mit augmented reality sehen, wie es dort zu verschiedenen Epochen aussah und dabei nach einem Schatz suchen. Außerdem diente das Gebäude als Gefängnis während der Revolution und man kann sehen, wo Königin Marie Antoinette zuletzt lebte, bevor sie mit der Guillotine getötet wurde. Um viele Eindrücke reicher ging es mit dem Zug zurück nach Strasbourg.

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