Energiepraxis

Wie viel kostet das Laden eines Smartphones? Und ist ein Elektroauto wirklich günstiger als ein Verbrenner? Mit solchen alltagsnahen Fragen weckte Frau Lehmann vom Bildungspartner Elektro Birk das Interesse der drei 10. Klassen. Ihr Besuch bot einen lebendigen Einstieg in die Verbindung von Physik und Alltag. Anhand konkreter Beispiele wurde deutlich, wie stark physikalische Grundlagen auch wirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen. Darüber hinaus erhielten die Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in moderne Energieversorgungssysteme im Haushalt. Der Vortrag machte neugierig auf mehr und zeigte, wie relevant physikalisches Wissen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen ist.

04 / 2026

Energiepraxis

Physikalische Einblicke aus der Praxis

Einen spannenden und praxisnahen Einblick in die Welt des Elektrohandwerks erhielten die drei 10. Klassen des Hans-Furler-Gymnasiums durch den Besuch von Frau Lehmann vom Bildungspartner Elektro Birk aus Oberkirch.Im Mittelpunkt ihres Vortrags stand die enge Verbindung zwischen elektrotechnischen Grundlagen und deren Anwendungen im Alltag. Anhand anschaulicher Beispiele verdeutlichte Frau Lehmann, wie relevant Physik für moderne Energienutzung ist. So wurde unter anderem berechnet, welche Kosten aktuell beim Aufladen eines Smartphones entstehen – ein Thema, das die Schülerinnen und Schülern besonders interessierte. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Vergleich der Energiekosten bei unterschiedlichen Antriebsarten: Wie teuer sind 100 Kilometer mit einem Elektroauto im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor?

Die Gegenüberstellung machte deutlich, wie stark physikalische Prinzipien auch wirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen, insbesondere in Zeiten in denen Energiekriege das Weltgeschehen beherrschen. Darüber hinaus erhielten die Klassen einen Überblick über die Energieinfrastruktur eines modernen Haushalts. Von der Photovoltaikanlage auf dem Dach über Batteriespeicher und Wallbox bis hin zu intelligentem Energiemanagement mittels Energy-Meter und Datenlogger für den Eigenverbrauch wurde ein komplexes, aber zukunftsweisendes System verständlich erklärt. Der Besuch vermittelte den Schülerinnen und Schülern nicht nur theoretisches Wissen, sondern zeigte eindrucksvoll, wie unverzichtbar physikalische Grundbildung im Gymnasium für die Gestaltung einer nachhaltigen Energiezukunft sind.

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