Sonne. Meer, Wellen. Surfen – ein Sommertraum kam nach Oberkirch!
Vom 16.–29. März 2026 fanden die internationalen Antirassismuswochen statt. In Oberkirch organisiert die Integrationsbeauftragte der Stadt, Frau Gerbendorf, eine Filmvorführung in der Mediathek mit anschließendem Gespräch am Donnerstag, 19. März. Bereits am Dienstag, 17. März, durften die 9. und 10. Klassen des HFG den Film in der Mediathek ansehen. Da große Teile des Films in englischer Sprache stattfanden, hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Englischunterricht mit dem Format Dokumentarfilm befasst. Die Thematik Diskriminierung wurde außerdem im Gemeinschaftskundeunterricht behandelt. Die Drehorte Tarifa (Spanien), Biarritz (Frankreich) und Nordirland boten weitere Anknüpfungsmöglichkeiten an den Unterricht in den jeweiligen Sprachen.
Bei der Inspiration zum Surfurlaub blieb es allerdings nicht: Der Film zeigte nicht nur drei Surfbegeisterte beim Wellenreiten in wunderschöner Kulisse. Am Beispiel der Personen wurden unterschiedliche Formen der Diskriminierung dargestellt, die zum Nachdenken anregten. So ging es unter anderem um einen aus Marokko stammenden Surflehrer, der um den Familiennachzug seiner Frau und seiner Kinder kämpfte, während er zugleich auf dem Meer auf die Reste von Schlauchbooten weniger glücklicher Migranten stieß. In Biarritz organisierten Freundinnen ein LGBTQ-freundliches Surffestival für Frauen, und in Nordirland fand der Protagonist im Surfen eine eigene Heimat – jenseits des Erbes der IRA und der Herausforderungen des Brexits. Der Film hatte beim Wettbewerb des Max Ophüls Preis 2024 Premiere.