Sindelfingen wurde am 15. Juli erneut zum Treffpunkt des baden-württembergischen Schulsports. Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 200 Schulmannschaften kamen dort zum gemeinsamen Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics zusammen. In elf Sportarten wurden die Landessieger ermittelt. Die besondere Form dieses Finales, bei dem zahlreiche Sportarten gleichzeitig an einem Ort ausgetragen werden, verleiht der Veranstaltung den Charakter einer kleinen Olympiade und schafft weit mehr als einen gewöhnlichen Wettkampftag.
Mitten in diesem Teilnehmerfeld war das Hans-Furler-Gymnasium erneut mit mehreren Leichtathletikmannschaften vertreten. Bereits in der Qualifikation hatten sich die Teams für das Landesfinale durchgesetzt und damit die langjährige Tradition erfolgreicher HFG-Mannschaften fortgesetzt. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutete die Teilnahme nicht nur sportlichen Wettbewerb auf höchstem Landesniveau, sondern auch die Begegnung mit jungen Sportlerinnen und Sportlern aus allen Regionen Baden-Württembergs.
Die Oberkircher Mannschaften präsentierten sich dabei erneut leistungsstark. Die U14-Mädchen erreichten einen hervorragenden 3. Platz und gehörten damit zu den erfolgreichsten Schulteams des Landes. Die U14-Jungen belegten Rang 5, die U18-Jungen Platz 8 und das U16-Mixed-Team Rang 12. Alle vier Mannschaften behaupteten sich in Teilnehmerfeldern, in denen ausschließlich die jeweils besten qualifizierten Schulmannschaften Baden-Württembergs vertreten waren.
Bemerkenswert war erneut die Zusammensetzung der HFG-Teams. Viele der Schülerinnen und Schüler sind keine Leichtathleten im Verein, sondern kommen aus anderen Sportarten. Dennoch gelang es ihnen, in Sprint-, Sprung-, Wurf- und Staffelwettbewerben mit spezialisierten Mannschaften mitzuhalten. Das spricht für ihre vielseitige sportliche Ausbildung, ihre Leistungsbereitschaft und ihren großen Einsatz für die Schulgemeinschaft.
Neben den sportlichen Ergebnissen bleibt vor allem die Atmosphäre des Landesfinales in Erinnerung. Über den gesamten Tag hinweg standen Begegnungen, gegenseitige Unterstützung und Fairness ebenso im Mittelpunkt wie der Wettkampf selbst. Das gemeinsame Landesfinale machte den Schulsport in seiner ganzen Vielfalt sichtbar und bot den HFG-Mannschaften ein Erlebnis, das weit über die erreichten Platzierungen hinausreicht.