Schule mit Courage

Mit einem beeindruckenden Ergebnis von 89,5 Prozent aller Schulmitglieder hat sich die Schulgemeinschaft des HFG dafür ausgesprochen, Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden. Der Weg dorthin begann bereits im vergangenen Schuljahr mit der Gründung des Arbeitskreises Demokratiebildung. Aus dessen Engagement entstand der Wunsch, ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander zu setzen. Unterstützt wird das Projekt von unserem ehemaligen Schüler Noah Vilmen, der die Patenschaft für das HFG übernimmt. Die feierliche Verleihung der Auszeichnung folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

07 / 2026

Schule mit Courage

Das HFG setzt ein Zeichen: Wir werden „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Im vergangenen Schuljahr wurde am HFG der Arbeitskreis Demokratiebildung gegründet. Ziel des Arbeitskreises ist es, demokratische Werte im Schulalltag zu stärken, ein respektvolles Miteinander zu fördern und sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen. Schnell entstand daraus der Wunsch, dem bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beizutreten. Der Beitritt zu diesem Netzwerk ist keine Auszeichnung, sondern eine freiwillige Selbstverpflichtung der gesamten Schulgemeinschaft. Schulen, die Teil des Netzwerks werden möchten, verpflichten sich dazu, langfristig und nachhaltig Projekte und Initiativen gegen Diskriminierung und insbesondere gegen Rassismus durchzuführen. Gleichzeitig sollen alle Mitglieder der Schulgemeinschaft Zivilcourage zeigen, diskriminierenden Äußerungen und Handlungen entgegentreten und mindestens einmal jährlich ein Projekt zu diesem Themenfeld umsetzen. Dass diese Werte am HFG bereits gelebt werden, zeigen zahlreiche Veranstaltungen und Projekte der vergangenen Monate. So setzte sich beispielsweise das Kolping-Mobil gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern intensiv mit dem Thema Flucht auseinander und eröffnete neue Perspektiven auf die Lebensrealität geflüchteter Menschen. Solche Angebote sind keine Einzelaktionen, sondern Teil eines kontinuierlichen Engagements für Demokratiebildung und ein respektvolles Miteinander.

Auch künftig werden regelmäßig Projekte, Workshops und Aktionen stattfinden, die Vielfalt fördern, Vorurteile abbauen und den respektvollen Umgang miteinander stärken. Voraussetzung für die Aufnahme in das Netzwerk ist die Zustimmung von mindestens 70 Prozent aller Schulmitglieder. Dieses Ziel hat das HFG deutlich übertroffen: 89,5 Prozent aller Schulmitglieder stimmten für den Beitritt. Betrachtet man ausschließlich die abgegebenen Stimmen, lag die Zustimmung sogar bei 95,2 Prozent. Dieses Ergebnis zeigt eindrucksvoll, dass sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie alle weiteren Mitglieder der Schulgemeinschaft gemeinsam für ein respektvolles und vielfältiges Miteinander einsetzen möchten. Ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist die Patenschaft. Diese übernimmt der ehemalige Schüler Noah Vilmen, der das Vorhaben von Beginn an unterstützt und sich bereit erklärt hat, das HFG als Schulpate zu begleiten. Mit der erfolgreichen Abstimmung ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die offizielle Verleihung der Plakette und der Urkunde erfolgt im Rahmen einer Feierstunde zu einem späteren Zeitpunkt. Anschließend beginnt die eigentliche Arbeit: Denn das HFG möchte die Selbstverpflichtung mit Leben füllen – durch Projekte, Aktionen und gemeinsame Initiativen, die Vielfalt fördern, Vorurteile abbauen und das demokratische Miteinander nachhaltig stärken. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam zu gehen und ein deutliches Zeichen für Respekt, Toleranz und Courage zu setzen.

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