Das HFG feiert seine Abiturientinnen und Abiturienten
„Abikropolis – die Götter verlassen den Olymp“: Dieses Abiturmotto gaben sich die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten des Hans-Furler-Gymnasiums. 63 Schülerinnen und Schüler schafften diesen Aufstieg zum Olymp, acht davon sogar mit dem Traumnotenschnitt von 1,0 – eine herausragende Leistung! Die diesjährige Abiturfeier im mit antiken Säulen festlich geschmückten Bildungstempel HFG leitete die Abiband mit dem Lied „Locked out of heaven“ ein, worauf Schulleiter Ingo Kruse in seiner Ansprache natürlich einging: War das HFG wirklich euer Himmel, euer Olymp? Er verwies auf Blitze, Donner und manch epische Schlachten, die am Olymp HFG unseren jungen Göttern das Leben schwer machten, aber auch auf die göttliche Gelassenheit mancher vor Klausuren, auf die Glücksgöttin Fortuna, die des Öfteren ihre Finger im Spiel hatte und die Verwandlungskunst von Zeus, die einige Schülerinnen und Schüler perfektioniert haben. „Heute steht ihr hier oben auf dem Gipfel, blickt ins Tal und haltet den göttlichen Funken in den Händen: euer Abiturzeugnis!“ Marie von Ebner-Eschenbachs Zitat „Wer nichts weiß, muss alles glauben“ nahm Ingo Kruse zum Anlass, um die Absolventinnen und Absolventen zu ermutigen, in unserer krisenbehafteten Zeit kritisch zu sein, den Verstand zu benutzen und für demokratische Werte einzutreten. Bürgermeister Christoph Lipps erinnerte an die Herausforderungen und Hürden, die sich den Schülerinnen und Schülern auf ihrem Weg zum Abitur in den Weg stellten. Die Generalsanierung machte viele Provisorien und Interimslösungen nötig, forderte Flexibilität, schaffte aber auch ein perfektes Lernumfeld. Er betonte in seiner Rede die europäischen Werte und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, ihr Wissen und ihre Werte zu nutzen, um eigene Wege zu gehen, aber auch in der Region und für die Region aktiv zu werden. Monika Wöhrle als Vertreterin des Elternbeirats erinnerte an die Schwierigkeiten, die der Corona-Lockdown allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft bereitete: Abstand, Masken, digitaler Unterricht, ausgefallene Klassenfahrten und Schulveranstaltungen. Und sie gab den Schülerinnen und Schülern mit, dass die Zeit auf dem Gipfel nicht vorbei sei, sondern der nächste Aufstieg in Form eines Studiums oder einer Ausbildung beginne. Luca Oberle und Moritz Sturm warfen einen ironisch-nostalgischen Blick zurück auf die vielen außerunterrichtlichen Erlebnisse an der Schule.
Simon Dilger und Lena Käding machten am Beispiel eines Fußballteams deutlich, dass auch Schule ein Mannschaftssport ist und dass es Hausmeister, Reinigungskräfte, Sekretärinnen, aber auch die Mensa, die Ganztagesbetreuung und die Sozialarbeit braucht, um erfolgreich zu sein.Soziales Engagement bewiesen Simon Dilger und Marie Zimmermann, die sich über den Sozialpreis der Elternvertretung freuen durften, Linus Hildenbrand und Lena Käding erhielten Preise des Freundeskreises. Insgesamt 8 Schülerinnen und Schüler erhielten mit dem Abibac-Zeugnis auch das französische Abitur. Fünf davon, Simon Dilger, Mina Flößer, Lena Käding, Lorena Streif und Lea Zimmermann, schafften mit der mention très bien eine ausgezeichnete Leistung und durften dafür den von Bürgermeister Lipps überreichten Europapreis der Furler-Stiftung entgegennehmen. Der Kimmig-Preis für die beste Gesamtleistung ging an Lea Zimmermann, weitere sieben Schülerinnen und Schüler, nämlich Anna Betgen, Simon Dilger, Mina Flößer, Katharina Holzki, Kevin Huber, Pia Huber und Lorena Streif durften sich über den Abischnitt von 1,0 und einen von der Sparkasse gestifteten Preis für die beste Gesamtleistung freuen. Dazu erhielten Patricia Grimmig, Tim Huber, Lena Käding, Sophie Tiede, Felix Kiefer und Nikolas Rieger einen Schulpreis der Sparkasse für einen Gesamtnotenschnitt von unter 1,5. Herr Turek überreichte im Namen des Lions-Clubs Preise für Gesellschaftswissenschaften an Katharina Holzki, Leana Müller, Philipp Sauer und Sophie Tiede. Anna Betgen erhielt den Scheffel-Preis für die beste Abiturleistung in Deutsch, Lorena Streif den von Herrn Waßmuth überreichten Preis der Europa-Union und Lea Zimmermann den DHL-Sprachenpreis sowie den Preis der Erzdiözese Freiburg für Leistungen im Fach Religion. Glänzende Leistungen gab es auch im naturwissenschaftlichen Bereich: Kevin Huber erhielt den Schaeffler-Preis für die beste naturwissenschaftliche Leistung und einen Physik-Preis, Katharina Holzki bekam für ihre Leistungen in Biologie den MULAG-Preis überreicht. Preise für Mathematik und Physik gingen an Tim Huber. Felix Kiefer bekam ebenfalls einen Preis in Physik, dazu den Preis in Wirtschaft von der Südwestmetall. Weitere Preise in Physik erhielten Mina Flößer und Linus Hildenbrand. In Chemie erzielten Simon Dilger, Lena Käding und Lorena Streif preiswürdige Leistungen. Viele verdiente Preise für unsere jungen Götter, auf die zum Abschluss dieser stimmungsvollen Abiturfeier beim Sektempfang im Schulhof angestoßen wurde.
Peter Landerl