Hans-Furler-Gymnasium Oberkirch

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Technik

Programmieren mit Scratch

Am Computer ein Spiel zu spielen, ist in der heutigen Zeit weit verbreitet. Aber wie man sie programmiert, wissen nur wenige. Dies lernt die 18-köpfige Gruppe von Herr Scheid bei den Projekttagen. Hier zeigt sich bei den meisten große Leistungsbereitschaft, da die Schüler es manchmal auch zu Hause machen. Von Computerspielen bis zu Animationen reicht die Bandbreite ihres neuen Wissens. Natürlich passieren ab und an ein paar Logikfehler, aber in solchen Situationen ist Herr Scheid immer zur Stelle und hilft ihnen. Dennoch wird ihr Spaß am Programmieren nicht gebremst und so entstehen viele neue Ideen für fantasievolle Programme. Am Montag hat die Gruppe vor, sich selbst zu animieren. Alles, was in diesen drei Projekttagen von den jungen Programmierern ausgearbeitet wird, kann am Dienstag während des Schulhocks begutachtet werden. Für Herrn Scheid zählt bei diesem Projekt, dass die Schüler eigenständig arbeiten und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem sollen die Schüler sich eigene Ziele setzen, diese umsetzen und dabei erkennen, wo ihre Grenzen liegen und versuchen sie zu überwinden. Nach diesen Projekttagen weiß man, dass hinter einem Computerspiel viel mehr steckt, als man denkt.

Insektenbiotop

15 Schüler, zwei Lehrer und ein Riesenhaufen Sand – was hier wohl entsteht? „Ein Insektenbiotop mit Kräuterspirale.“, werden wir bald aufgeklärt, von Chelsea und Maria, die fleißig aufgeschütteten Sand in Eimer füllen. Dieser soll dann in einem extra angefertigten Steinkreis gefüllt werden und dort hinein werden Kräuter wie Ysop, Thymian, Estragon, Salbei und Rosmarin gepflanzt. Diese Kräuterspirale wird direkt neben dem Nistplatz für Wildbienen gebaut, der noch aus zwei Holzpfosten besteht, an denen aber hochkonzentriert geschraubt wird. Herr Horn lässt jeden mal ran und so mancher Schüler probiert etwas Neues aus, wenn Steine geschleppt und Balken montiert werden. „Der Standpunkt hier ist gut, zwar am Schulhof, aber eher ruhig.“, meinen die Schüler, die den Wildbienen ein Hotel bieten wollen. Und dafür arbeiten sie kräftig, nämlich so schnell, dass die Eimer ausgehen und noch private Schubkarren benutzt werden müssen. Ein gutes Zeichen, finden Herr Horn und Herr Groß.

Mausefallenfahrzeug

„Dieses Projekt soll mit der Physik verbunden sein und nicht nur Theorie sondern auch Praxis beinhalten!“, sagte Herr Blessing, der zusammen mit Herrn Huber dieses Projekt auf die Beine gestellt hat. Als Materialien verwenden die Schüler des HFG verschiedene Hölzer, Metall, Schrauben und Gummi. Mit Hilfe von Sägen und Schleifpapier wird das Holz für das „Mausefallenfahrzeug“ angepasst. Das Projekt lief von Anfang an problemfrei. Die Schüler haben dieses Projekt gewählt, weil sie Spaß an der Arbeit mit Rohstoffen wie Holz haben.

Natürliche Kosmetik selbst gemacht

Bodylotion, Tagescreme, Lippenstifte – das Projekt von den Lehrkräften Frau Bold und Frau Abt steht ganz im Zeichen der Kosmetik. Nicht verwunderlich also, dass sich nur Mädchen gemeldet haben, die lernen möchten, diese Produkte auf natürlicher Basis herzustellen. Jojobaöl, Bienenwachs und Emulgator, viel mehr benötigen die Schülerinnen nicht als Grundstoff für ihre Hautpflegeprodukte. „Die Pflegemittel enthalten keine schädlichen Farbpigmente und sind absolut hautverträglich“, versichert Frau Bold, während drei Teilnehmerinnen beginnen, Öl in Wasser aufzulösen. Vorsichtig geben sie den Emulgator dazu - das gewisse Etwas darf aber auch nicht fehlen. So haben die Mädchen die Qual der Wahl, wenn sie sich zwischen Glitzereffekten, verschiedenen Farbrichtungen und Düften wie Vanille und Jasmin entscheiden müssen. „Hoffentlich kann man die selbstgemachten Cremes auch so verwenden wie die gekaufte Variante“, meint Selina Huber aus der Jahrgangsstufe 1 lächelnd. Bevor die Gruppe mit der Herstellung begann, besuchten sie die Themengärten auf der französischen Seite des Rheins. Dort gab es erst einmal eine kleine Einführung in die Kräuterkunde, verschiedene Gerüche strömten in die Nasen der „Kosmetikerinnen“, die sich nun mithilfe natürlicher Duftstoffe auch in den selbstgefertigten Artikeln wiederfinden.

Lippenpflegestifte

Ein Gemisch aus wohlriechenden Düften strömt während der Projekttage aus dem Chemieraum. Dort ist eine Gruppe kleiner Laboranten am Werk, die unter der Leitung von Herrn Kruse ein besonderes Kosmetikprodukt selbst herstellt. In Töpfen mit heißem Wasser werden Wachströpfchen in Öl geschmolzen, der Grundstoff für die Lippenpflegestifte, die später verwendet werden können. „Das Wasser darf aber nicht kochen, sonst klumpt das Wachs“, berichtet die Fünftklässlerin Talea. Gespannt rühren die Schülerinnen und Schüler in ihren Bechergläsern. Mit den weißen Umhängen und den Schutzbrillen auf der Nase sehen sie fast aus wie richtige Chemiker. „Das ist auch gar nicht schwierig, die Pflegestifte zuhause nachzumachen“, mein Talea weiter. Nachdem das Wachs sich nun vollständig aufgelöst hat, beraten die einzelnen Gruppen, welchen Duft und welche Farbe sie für ihre Produktion wählen. Himbeere, Kokos oder Melone – da fällt die Entscheidung schließlich nicht leicht. Zum Schluss wird die Masse in leere Plastikhüllen gefüllt, die dort erkaltet und fest wird. Die Teilnehmer des Projekts sind mit sichtlichem Eifer bei der Sache, auch ihr Betreuer ist von den Ergebnissen positiv überrascht. „Die Idee habe ich von einem Kollegen, es ist eben auch mal etwas anderes“, erzählt Herr Kruse lächelnd. Die selbstgefertigten Stifte sind nicht nur zum Eigengebrauch, während des Schulhocks am Dienstagabend können sie auch erworben werden. 

 

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